Mittwoch, 16. Oktober 2019
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Drei Evakuierungsübungen im Schulzentrum

Gleich eine dreifache Evakuierungsübung stand für die FFFFFreiwillige Feuerwehr Raab und Steinbruck-Bründl am Freitag, 20. Oktober 2017 auf dem Programm. Um 10:00 Uhr ging es los, mit der Anforderung vom Kindergarten Raab.

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Den Alarmierungsauftrag gab Kommandant Helmut Lang unverzüglich auch an die Kameraden von Steinbruck-Bründl weiter. Beide Feuerwehren fuhren mit ihren Einsatzfahrzeugen zum Übungsobjekt in der Schulstraße aus und trafen dort mit Blaulicht und Trara ein.

Die Kinder mit ihren Pädagoginnen befanden sich bereits am sicheren Sammelplatz im Freien. Einige der Kleinsten waren dann schon etwas aufgeregt, ob dieses Erscheinens der Feuerwehr. Beruhigende und freundliche Worte wirkten aber rasch und so überwog schließlich die Neugierde. Als Übung fand dann lediglich eine Begehung des Gebäudes statt. Nun zogen sich die Einsatzmannschaften in die Warteposition bei der Straßenmeisterei zurück, um für die nächste Alarmierung gegen 10:30 Uhr bereit zu stehen. Das Volksschulgebäude  war das nächste Ziel.

 

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Auch hier befanden sich die Schüler und Lehrer bereits im Freien. Atemschutztrupps mussten aber in der mit Nebelgerät verrauchten Schule nach zwei „vermissten“ Schülern suchen. Die Aktion war erfolgreich und beide Kinder, sie hatten sich freiwillig als Statisten gemeldet, wurden mit dem Tragetuch und angelegter Atemschutzhaube ins Freie gebracht. In der Schulaula wurde danach durch Kommandant Lang Schülern und Lehrern die Aktion erklärt. Auch die neuinstallierte Rauchalarmanlage wurde vorgestellt. Nach dem Abschluss dieser Übung bezogen die Feuerwehren neuerlich Position in der Schulstraße. Um 11:00 Uhr folgte dann die Anforderung durch die Direktion der Neuen Mittelschule.

 

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Hier galt es ebenfalls für die Atemschutztrupps Schüler ins Freie zu bergen. Die Schulklassen befanden sich bereits in ihren Sammelräumen südlich und westlich des Schulgebäudes. Sie wurden nun für die eigentliche Hauptvorführung auf dem Schulvorplatz versammelt. Die Kommandanten Helmut Lang und Manfred Reidinger erklärten und führten hier den Umgang mit Handfeuerlöschern vor. Auch Lehrer und Schüler durften sich danach an den Kleinlöschgeräten erproben. Es galt unter Anleitung Flammen in einer Übungsölwanne zu löschen. Feuerwehrmänner führten danach an der Ölwanne die Löschwirkung eines Mittelschaumrohres vor. Und auch der Leichtschaumgenerator kam auf einem kleinen, heckeneingefassten Rasenstück vor dem Schulgebäude zum Einsatz. Flockiger Leichtschaum in großer Menge wirkte wie Schnee und hatte eine große Anziehungskraft auf die Schüler. Als einige Übermütige in das weiße Nichts wateten gab es plötzlich kein Halten mehr. Schier alle wollten in das Schaumbad hinein, tollten herum und hatten ihren großen Spaß dabei. Ein Glück, dass eben jetzt die Sonne hervorblinzelte, da die „Badenden“ doch etwas Nass wurden. Gegen 12:15 Uhr wurde das Vergnügen und damit auch die Übung beendet.

An den Evakuierungen nahmen die FF Raab mit 11 Mann, KDOKDOKommandofahrzeug; bei der FF Raab ist ein KDO stationiert, TLFTLFTanklöschfahrzeug; bei der FF Raab ist ein TLF-A 2000 (ein TLF mit Allradantrieb und 2000 Liter Löschwassertank) stationiert und LFBLFBLöschfahrzeug mit Bergeausrüstung; bei der FF Raab ist ein LFB-A2 (mit Allradantrieb, hydraulischer Bergeausrüstung bestehend aus Spreizer und Schere sowie Hubzylindern, sowie einer Seilwinde) stationiert, sowie FF Steinbruck-Bründl mit 10 Mann, KDO und KLFKLFKleinlöschfahrzeug; Im Gemeindgebiet Raab ist bei der FF Steinbruck Bründl ist ein KLF stationiert teil.

 

Bericht : EHBI Mayr Otto

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