Samstag, 19. Oktober 2019
Notruf: 122

Monatsübung + zwei Sturmeinsätze

Durchaus anstrengend war der gestrige Abend und die darauf folgende, stürmische Nacht für die Kameraden der Raaber Feuerwehr. In weniger als 12 Stunden trafen die Feuerwehrmänner und -frauen gleich drei Mal zusammen, zuerst zur Monatsübung und dann noch zwei weitere Male zu Sturmeinsätzen.

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Aufgabe der Monatsübung war es, in einem Wald nahe dem ehemaligen Gasthaus im Roten Kreuz, eine mit Baumstämmen und einem Traktor eingeklemmte Person zu retten. Da das Waldgebiet für Feuerwehr-Fahrzeuge nicht zugänglich war, kam zur Fahrzeugsicherung der Greifzug zum Einsatz.

Unter Verwendung von viel Keil- und Unterlegmaterial, sowie Ratschengurten zum Sichern der Baumstämme wurden mittels Hebekissen die eingeklemmten Beine des Verunfallten frei gelegt. Die anschließende Befreiung des Patienten wurde auf zwei Arten geübt. In der aufwändigeren Variante wurde durch Entfernung eines Teils eines Baumstamms mit der Kettensäge ein besonders schonender Abtransport ermöglicht.

Die außerordentlich schwüle Hitze an diesem Tag erschwerte die Übung.

In der darauf folgenden Nacht wurde die FFFFFreiwillige Feuerwehr Raab um 02:18 Uhr wegen eines Sturmschadens alarmiert. 12 Kameraden rückten darauf hin ins Hausmanninger Holz aus. Die beiden auf der Straße liegenden Bäume konnten mittels Kettensäge rasch entfernt, die Straße gesäubert und für den Verkehr wieder frei gemacht werden. Wegen des stundenlangen Stromausfalls in dieser Nacht wurde während dieses Einsatzes die Stromversorgung des Feuerwehrgebäudes mit dem Notstrom-Aggregat sichergestellt. Kurz nach drei Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Keine vier Stunden später, um 06:34 erneut Alarm Sturmschaden. Die Raaber Feuerwehrleute rückten aus, um einen Baum auf der Straße nach Thal zu entfernen. Mittels eines Traktors konnte der Baum von der Straße gezogen und der Weg frei gemacht werden. Der Einsatz war nach einer Stunde beendet.

Mannschaft und Gerät:

Monatsübung: 22 Feuerwehrfrauen und -männer, KDOKDOKommandofahrzeug; bei der FF Raab ist ein KDO stationiert, LFBLFBLöschfahrzeug mit Bergeausrüstung; bei der FF Raab ist ein LFB-A2 (mit Allradantrieb, hydraulischer Bergeausrüstung bestehend aus Spreizer und Schere sowie Hubzylindern, sowie einer Seilwinde) stationiert und TLFTLFTanklöschfahrzeug; bei der FF Raab ist ein TLF-A 2000 (ein TLF mit Allradantrieb und 2000 Liter Löschwassertank) stationiert

1. Sturmschadeneinsatz: 12 Mann, KDO, LFB, Notstrom; FF Steinbruck Bründl mit KLFKLFKleinlöschfahrzeug; Im Gemeindgebiet Raab ist bei der FF Steinbruck Bründl ist ein KLF stationiert und 2 Mann

2. Sturmschadeneinsatz: 8 Kameraden mit KDO und LFB, FF Steinbruck Bründl mit KLF und 6 Mann

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