Dienstag, 22. Oktober 2019
Notruf: 122

Gemeinschaftsübung 2016

"Traktorunfall mit verletzter Person" war das Einsatzstichwort zur Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Raab und Steinbruck Bründl am 16. April 2016 in der Raaber Kellergröppe. Doch schon bei der Anfahrt deutete eine tiefschwarze Rauchwolke darauf hin, dass hier ein Löscheinsatz erforderlich sein wird.

Als die Raaber Feuerwehr-Einsatzkräfte an der Unfallstelle ankamen, bestätigte sich der Verdacht, dass der "Traktor" (dargestellt durch einen alten PKW) zu brennen begonnen hatte. Er dürfte beim Abstürzen in Brand geraten sein.

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Die FFFFFreiwillige Feuerwehr Steinbruck Bründl war mit ihrem KDOKDOKommandofahrzeug; bei der FF Raab ist ein KDO stationiert und KLFKLFKleinlöschfahrzeug; Im Gemeindgebiet Raab ist bei der FF Steinbruck Bründl ist ein KLF stationiert bereits vor Ort und hatte schon begonnen, den Brand unter Einsatz eines Atemschutztrupps mit Schaum zu löschen. Auch die TLFTLFTanklöschfahrzeug; bei der FF Raab ist ein TLF-A 2000 (ein TLF mit Allradantrieb und 2000 Liter Löschwassertank) stationiert-Besatz der FF Raab wurde vom Einsatzleiter OBIOBIOberbrandinspektor; funktionsabhängiger Dienstgrad des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten in einer einzügigen Feuerwehr bzw. des 1. Zugskommandant oder 2. Kommandant-Stv. in einer mehrzügigen Feuerwehr. Raab ist eine einzügige Feuerwehr Andreas Holatko zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ebenfalls mit schwerem Atemschutz und Mittelschaum konnte der Brand von den beiden Angriffstrupps sehr schnell gelöscht werden.

Die Suche nach dem Traktorfahrer durch die LFBLFBLöschfahrzeug mit Bergeausrüstung; bei der FF Raab ist ein LFB-A2 (mit Allradantrieb, hydraulischer Bergeausrüstung bestehend aus Spreizer und Schere sowie Hubzylindern, sowie einer Seilwinde) stationiert-Besatzung war ebenfalls sehr schnell erfolgreich. Unter einem Baum eingeklemmt und schwerst verletzt fanden ihn die Einsatzkräfte auf einem Hügel in der Nähe des verunfallten Traktors liegend. Mit der Erstversorgung des Verletzten wurde sofort begonnen.

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Da zur Unfallstelle hin ein steiler Hang zu überwinden war, wurden mit zwei Feuerwehrleitern provisorische Aufstiegshilfen geschaffen. So konnte das Material zur Beseitigung des Baums und zur Rettung des Verletzten zur Unfallstelle gebracht werden. Zum Heben des Baums kamen Bandschlingen zum Einsatz. Er wurde vorsichtig gehoben, mit Holz unterbaut und anschließend mit der Kettensäge abgeschnitten.

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Unter Einsatz der kürzlich angeschafften Korbtrage wurde der Verletzte schließlich über den Hügel abgeseilt. Zwei Sicherungsseile und zwei Begleiter, die die Korbtrage beim Abseilen stabilisierten sorgten für die nötige Sicherheit. Unten angekommen wurde der Schwerverletzte in der Korbtrage von sechs Feuerwehrleuten übernommen und zum Abtransportplatz der Rettung gebracht.

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Eine kurze Nachbesprechung beendete die Übung. Bürgermeister Josef Heinzl überzeugte sich persönlich vor Ort von der soliden Teamleistung der beiden Feuerwehren. Im Anschluss an die Übung fand noch ein kameradschaftliches Zusammensein im Zeughaus der FF Raab statt.

Im Einsatz waren FF Raab mit 23, FF Steinbruck-Bründl mit 9 Feuerwehrleuten, davon 2 Atemschutztrupps; zudem: 2 KDO, 1 TLF, 1 LFB, 1 KLF

Zwei Bilderserien in der Bildergalerie (Serie 1) (Serie 2)

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